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Ausrüstung
zum Wandern
und
Mountainbike fahren
in Cabo Verde
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Was
man in die Berge mitnimmt,
muss unverzichtbar,
leicht und erprobt sein.
Navigationshilfsmittel
   
Unsere
Wanderkarten geben
detaillierte und aktuelle Information zum
Wandern und MTB Fahren auf Wegen
und kleinen Strassen, die wir genau kennen
und mit GPS vermessenen haben. |
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- Ein Kompass ist
unverzichtbar, da man häufig
vom Nebel überrascht wird.
- In unseren Wanderführern
erfolgen alle Richtungsangaben als
Himmelsrichtung und vermeiden das mißverständliche Rechts-Links, Vorne-Hinten und ähnliches.
Höhenmesser
sind nicht unbedingt notwendig
zur Orientierung, geben aber ein Gefühl für die
noch zu erwartenden Anstrengungen. Armbanduhren
mit barometrischer Höhenmessfunktion oder die
Höhenangaben des GPS-empfängers sind ausreichend
genau.
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GPS-Empfänger
erleichtern die Orientierung
in Gegenden ohne Wegzeichen ganz erheblich, geben
aber nur Sinn und mehr Sicherheit in Ergänzung
von Karte und Kompass.
Man kann sich auch mit GPS verlaufen, doch spätestens
nach 100 m weiss man wo und in welcher Richtung
man den bekannten Weg verlassen hat.
- Die Mini-CD-Rom enthält
die im Buch beschriebenen Routen und Wegepunkte
der von uns bearbeiteten Inseln als Listen
und Dateien sowie Software zur Übertragung
vom Computer zu GPS-Empfängern.
Die GPS-Wegpunkte sind in den detaillierten
Routenbeschreibungen im Buch mitgeführt.
Insofern sind GPS und CD-Rom als Ergänzung des Buchs zu verstehen.
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Schönwetterklettern in der Brenta; Italien
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Bei längeren und anstrengenden
Wanderungen sind Shorts und weite Hemden
fast immer ausreichend.
Auf der Höhe kann jedoch Nebel einsetzen und es kann sehr windig und
empfindlich kühl werden. An einigen Wegen können Dornenbüsche einem die
Beine zerkratzen. Es empfiehlt sich somit, immer eine lange reißfeste
Zip-Off Hose, einen leichten Pulli und eine Regenhaut im
Rucksack zu haben. Die Kombination von leichtem Pulli und Regenhaut ist
bei Wind und Nebel angenehmer als dicke Pullis oder Anoraks.
Eine Kopfbedeckung, die
auch starkem Wind widersteht ist ein
Muss. Ein Schild oder eine breite Krempe über
dem Gesicht und ggf. ein weißes Tuch im
Nacken schützen vor Sonnenbrand.
Insgesamt erlaubt das konstant
warme und freundliche Klima, bei der Kleidung
Gewicht zu sparen. Jedes Dorf hat seine Waschstellen,
wo der Wanderer seine Kleidung waschen kann
und auf dem Boden, mit Steinen beschwert,
trocknen kann. Dank des Klimas ist in ein
bis zwei Stunden alles wieder trocken im
Rucksack.
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Viele schöne Wege sind unbefestigt, steil und mit Geröll übersät.
Mittelschwere
Bergstiefel der Kategorie "bedingt
steigeisenfest" geben den nötigen
Griff und seitlichen Halt. Weniger stabile
Schuhe verformen sich auf steilen Bergabstrecken
und belasten die Zehen zu stark.
- Für das steinige und steile
Gelände in Kap Verde gut geeignete Stiefel
haben:
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- a) Echt
zwiegenähte Sohlen, die bei trockenem Staub haltbarer
sind als anvulkanisierte Sohlen. Auch können
sie notfalls vom ortsansässigen Schuhmacher
repariert werden.
-
- b) eine
kräftige, wenig elastische Verbindung zwischen
dem mittleren Teil der Schnürung und
der Hacke. Diese dient bergab als "Bremse".
-
- c) einen über
den Knöchel reichenden Schaft, der gegen
seitliches Knicken stabil ist, gleichzeitig
aber weich am oberen Rand.
- Das gezeigte, vom Autor
sehr geschätzte Modell ist der Meindl
Perfekt®.
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- Schuhe
- Bergstiefel
Hinweise, um Ihnen Ärger
und Blasen zu ersparen:
-
Kaufen Sie Bergstiefel
in einem Fachgeschäft mit vielfältiger
Auswahl und nehmen Sie sich Zeit!
Probieren Sie Stiefel fest geschnürt und mit
der von Ihnen bevorzugten Art von Socken für
etwa 5 Minuten. Die Zehen müssen sich frei bewegen
lassen und nirgends am Fuß Druckstellen bemerkbar werden.
Danach stellen Sie sich für eine Minute bergab auf eine schräge
Ebene und treten Sie auf der Stelle. Dabei bewegen Sie Zehen
und Fuss. Wenn die Zehen jetzt vorne anstoßen und Druck aufnehmen
müssen, sind die Stiefel zu klein, zu weich oder anderweitig ungeeignet.
Geschäfte
ohne schiefe Ebene sind nicht wirklich sachkundig!
-
Wenn Sie nicht auf den
letzten Cent achten müssen, scheuen Sie
sich nicht, einmal im Leben heftig in
ein Paar gute Bergstiefel zu investieren.
Nach Wanderstiefel aussehende Straßenmodelle sind prinzipiell schnell
am Ende und auch billige Wanderstiefel halten erfahrungsgemäß nur
einen Bruchteil der Lebenserwartung stabiler Modelle.
Über die Jahre gerechnet sind "billige" Stiefel somit teurer. Zudem
hat man mehrfach den Ärger mit dem Einlaufen und trotzdem nie einen wirklich
guten Schuh.
-
Wanderstiefel müssen vor
einer Tour eingelaufen sein. Das
können Sie erledigen, indem Sie sie eine
Woche im Alltag tragen, was einfacher
und effektiver ist als nach einem Sonntagsspaziergang
in Europa die langen Abstiege von Santo
Antão angehen zu wollen!
-
Schnürt man Stiefel für
den Abstieg fester als für den Aufstieg.
Das Nachschnüren vor dem Abstieg erspart
den Zehen viel von der Schubbelastung.
-
Sollten die Stiefel
regelmäßig gepflegt werden, denn
die trockene Wüstenluft setzt dem Leder
sehr zu.
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Wasserbehälter:
Da man das
gesamte Wasser für lange Strecken kaum
mit sich schleppen kann und will und Plastikflaschen weder
sicher noch verfügbar und zudem umweltschädlich sind,
braucht man ein Behältnis, um Trinkwasser
aufnehmen und desinfizieren zu
können.
Die Globetrotter-Industrie
bietet in den Rucksack eingebaute Plastikblasen
(Camel-bag) und hochstabile Aluminiumflaschen
an.
MTB - Mountainbike fahrer sind mit der 3_Literversion eines Camelbag
in einem 10-20 l Rucksack besser beraten als mit kleineren Versionen,
zumal sie für Tagestouren sicherlich noch weitere 2 Flaschen und genügend
Werkzeug und Teile einstecken müssen. Siehe unten.
Wir bevorzugen das Modell Perfect
Water Solution, made in Cabo
Verde:
Simple Plastikkanister, eingenäht in eine alte Jeans mit einem verstärkten
Griff. In der ehemaligen Hosentasche steckt das Fläschchen mit Lixivia.
Die Stoffhülle kann man ständig feucht halten und so auch unterwegs aufgenommene
Wasser auf Kühlschranktemperatur herunterkühlen. Und frau kann
es auf dem Kopf tragen.
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- Schlafsack, Isomatte,
Zelt
-
- Wer plant, im Inselinneren
abseits der ausgewiesenen Herbergen zu übernachten,
ist mit einer Isomatte und einem leichten
Schlafsack gut bedient, denn es erleichtert
die Unterbringung im Innenraum oder auf
dem Dach einer Schule, eines Kindergartens
oder eines Privathauses, wenn kein Zimmer
zu finden ist.
- Zelten und
Camping ist
in Kap Verde im Prinzip verboten, schwierig
und wenig empfehlenswert, selbst
am Strand, wo es die Kapverdianer tun.
Der Reisende erlebt das Zelt als Klotz am Bein, denn er bringt nicht
eine halbe Schulklasse oder eine erweiterte Großfamilie mit, die sicher
stellen, daß das Zelt niemals unbeaufsichtigt ist. Und ohne das geht
es nicht!
- Selbst für den Bergwanderer
auf einsamer Höh oder wenn er einen Grundbesitzer
gefragt hat, ist eine Übernachtung im Zelt
eher unangenehm, denn der rote Staub kriecht
in alle Ritzen. Wasser und Feuerholz muß er
mitbringen und am nächsten Morgen hat er
vor allem anderen das dringliche Bedürfnis,
sich und seine Klamotten zu waschen - und
kann es nicht.
- So berichten die Leute von Santo
Antão nur selten von exotischen
Menschen, die in Staub und Wind den Ziegen
die wenigen ebenen Schlafplätze streitig
machen und mit deren Flöhen im Freien übernachten.
Der Ladenbesitzer weiß, daß sie zuverlässig
am nächsten Morgen nach einem Insektenspray
gegen flügellose Bettgenossen fragen.
Auch hat sich die Freundlichkeit der
katholischen Bevölkerung gegenüber mit
Zelten bepackten Wanderern schon vermindert,
nachdem es sich einige Botschafter des
schlechten Geschmacks nicht nehmen ließen,
in der Vorhalle der Kirche von Norte zu
zelten - obwohl ihnen Übernachtungsplätze
angeboten worden waren.
-
- Anthrax (Milzbrand)
ist überall in Westafrika in den Ziegenpopulationen
heimisch und auch Jahrzehnte nach dem Verenden
einer Ziege kann der Boden noch infiziert
sein. Nachdem wir einige Fälle von Haut-Anthrax
gesehen haben, ist unsere Laune zum Campen
weiter gesunken.
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| Mountainbike -
MTB - Fahrrad |
Noch gibt es auf Kap Verde keine Ersatzteile für
Mountainbikes zu kaufen und es gibt keine tourentauglichen
Bikes zu mieten. Ergo muss man Rad und Teile
komplett aus Europa mitbringen. Sobald der
mitgebrachte Vorrat ein Problem nicht mehr
löst, endet der Spass.
Bei der Auswahl des Materials
sind Belastbarkeit und Dauerhaftigkeit weitaus
wichtiger als sportliche Exzellenz.
Dies bedeutet in der Praxis:
-
robustes Hardtailbike mit
Federgabel oder
ein vollgefedertes Bike, das auf Hardtail
umgebaut werden kann, falls die Dämpfer-Feder-Einheit
den Geist aufgibt
-
belastbare Mäntel, keine
Leichtversionen
-
normale Schläuche, die
auch als Flicken-patchwork noch rollen
-
stabile Touren-Rad-Schuhe
für lange Tragepassagen
-
kompletter Satz Werkzeug, Flickzeug, Schmiermittel
-
reichlich Ersatz- und Verschleißteile
-
3 Liter Camelback
-
mehrere Flaschen
-
Tropffläschchen für Lixivia oder Micropur
flüssig forte®
-
Kopfbedeckung und lange, helle Trikots aus
Funktionsfasern als Sonnenschutz
(dank des Windes schwitzt man nicht mehr
als im kurzen Trikot)
-
Sonnenschutzcreme der höheren
Klassen
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| Täglich
Versand
ab Karlsruhe
Top-Qualität
Wanderwege Mountainbikestrecken Tauchplätze
GPS tauglich
WGS 84 Netz
Farbige Höhenschichtung und Schummerung

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das umfassende
Reisehandbuch
Cabo Verde
von Insidern spannend geschrieben
Pitt Reitmaier, Lucete Fortes
Reise-Know-How Verlag
ISBN 978-3-8317-1547-3
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