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Lucete Fortes

COVID-19 Epidemie in Cabo Verde

Cabo Verde map Covid-19
Karte: © Reitmaier / Fortes www.bela-vista.net

Cabo Verde Pressespiegel 27.06.2020

COVID-19 Impfstoff aus Oxford in Brasilien und in anderen Ländern im Test.

Cabo Verde - über 1000 Infizierte und 12 Todesfälle, erstmals auch auf São Vicente - Seroprävalenzstudie läunft im ganzen Land an.

 CV-Fkag O país 27.06.2020

COVID-19: Covid-19. weitere neue positive Fälle erhöhen die Gesamtzahl auf 1091 Infektionen.

Die Zahl der Todesfälle stieg auf 12
  • 06 in Praia,
  • 01 in Sao Domingos,
  • 03 auf Sal.
  • 01 auf Boa Vista.
Gesamt-Cabo Verde:
  • 1091 laborbestätigte Fälle
  • 568 Genesene
  • 012 Todesfälle

Kommentar (Pitt Reitmaier):

Vorgestern wurde der 1000ste Fall einer SARS-CoV-2 Infektion in Cabo Verde und die 500ste Genesung bekannt gegeben werden. Die Zahlen steigen, weit entfernt vom von Journalisten besungenen"exponentiellen Anstieg" und auch nicht "unaufhaltsam". Die meisten Neuinfektionen, ausserhalb der armen Wohnviertel der Hauptstadt, treten weder in Clustern noch als massenhafte Epidemie in der lokalen Bevölkerung auf. Da jede Infektion bereits X Tage oder Y Wochen zurückliegt, bevor sie nachgewiesen werden kann, erfährt man Neues aus der Vergangenheit.
Neue Fälle sind ein Beleg für mangelndes Risikobewußtsein und Nicht-Beachtung der Vorsichtsmaßnahmen vor X Tagen oder Y Wochen. Und hier muss sich jeder an der eigenen Nase ziehen und fragen, was falsch gelaufen ist. Wenn jeder gegen jeden argumentiert, Politiker gegen ihre unverantwortliche Bevölkerung, die Bevölkerung gegen ihre unverantwortlichen Politiker, ist nichts gewonnen. Die Reproduktionsrate muss sinken auf Werte unter 1, jeder Infizierte muss weniger als eine weitere Person anstecken, um die Epidemie auslaufen zu lassen.
Das Kernproblem liegt nicht mehr an mangelndem Wissen. Das Wissen ist gewachsen, hat die Einstellung gegenüber der Pandemie und den empfohlenen Maßnahmen ebenso wachsen lassen und bei Einhaltung der Empfehlungen haben viele Länder und Gemeinden gezeigt wie es geht. Das Problem liegt tiefer und neben der KAP-gap, der doppelten Kluft zwischen Knowledge, Attitude und Practice existieren Kluften mangelnden Vertrauens, fehlender Empathie und Toleranz. Mit dem Finger auf Andere zu zeigen hat das Problem politisiert, einem billigen Hick-Hack zwischen Parteien überlassen, das nur selten von unterschiedlichen Philosophien befeuert wird, sondern vom Gerangel um wirtschaftliche Vorteile und die Macht. Der unwürdige Streit hat sich lediglich auf ein neues Thema verlagert.
Das Virus folgt den Regeln der Naturwissenschaften, geht nicht zur Wahl, gehört keiner Partei, keiner Religion, keiner Gewerkschaft und keiner Investment-group an. Soziale Vernunft und Intelligenz kann es in seine Grenzen weisen und Erfahrungen schaffen, die das Zusammenleben künftig besser gestalten mit mehr Respekt und Empathie. Zum Vorteil Aller.
Kann - aber muss nicht.

 CV-Fkag Expresso das Ilhas 27.06.2020

COVID-19: Ein weiterer Todesfall in Praia. Drei Todesfälle innerhalb von 24 Stunden, elf insgesamt.

Ulardina Furtado, die Gesundheitsdelegierte von Praia, bestätigte heute, dass ein mit Covid-19 infizierter Patient an diesem Freitag, dem 26.Juni 2020 in der Stadt Praia verstorben ist, womit die Gesamtzahl der Todesfälle im Land auf 11 angestiegen ist..
In einer Erklärung gegenüber Inforpress sagte sie, dass sie eine 80-jährige Frau sei, die an anderen gesundheitlichen Komplikationen litt. Zusätzlich zu diesem Fall gab es in Kap Verde an diesem Freitag zwei weitere Todesfälle, einen auf der Insel Sal und einen in São Vicente, wobei elf Todesfälle auf den Tod von Covid-19 zurückzuführen sind, von denen zehn Einheimische und ein Ausländer waren. An diesem Freitag, dem 26. September, verzeichnete das Land weitere 24 Fälle von Covid-19, womit sich die Gesamtzahl der Infizierten landesweit auf 1.027 belief und 568 wieder genesen sind.

In der gleichen Ausgabe wurde vom Tod einer 92-jährigen Corona-Patientin im Hospital Baptista de Sousa berichet, dem erten Todesfall auf

 CV-Fkag Expresso das Ilhas 22.06.2020 18:00

COVID-19: Nichtbeachtung von Vorschriften und zunehmende Zahl von Tests lassen die Zahl der bestätigten Fälle steigen.

Seit der Ausnahmezustands in Cabo Verde aufgehoben wurden hat das Land 478 Fälle von COVID-19 registriert. Auf Grund vermehrten Testens oder wegen der Nachlässigkeit der Leute? "Es kann beides sein", antwortet der Nationale Gesundheitsdirektor Artur Correia.
In der Zeit vom 16. März bis zum 31. Mai wurden 466 Fälle reistriert, danach 478. "Tatsächlich haben wir die Anzahl der Tests erhöht. Wir haben jetzt etwa 8.000 PCR-Tests durchgeführt und mehr als 27.000 Schnelltests als Screening".
Ein weiterer Faktor für den Anstieg hat mit dem Entstehen "zweier neuer Schwerpunkte der aktiven Übertragung zu tun: Sal und Santa Cruz trugen dazu bei, die normale Entwicklung aus dem Gleichgewicht zu bringen", fügte Artur Correia hinzu.
Was die epidemiologische Untersuchung zur Ermittlung der Infektionsquelle auf der Insel Sal betrifft, erklärte der Nationale Gesundheitsdirektor: "In der Epidemiologie wissen wir, dass wenn ein Fall auftritt, es bereits mehr Fälle in der Gemeinde gibt, und je mehr wir suchen, desto mehr finden wir".
Mit der Zunahme der Zahl der Tests "steigt die Zahl der Fälle, daran zweifeln wir nicht, so wie wir auch nicht daran zweifeln, dass nicht nur auf den bereits betroffenen Inseln mehr Fälle auftreten werden, sondern auch auf den anderen, vor allem jetzt, wo Santiago gegenüber den anderen Inseln geöffnet wird", schloss Artur Correia.

 CV-Fkag Mindelinsite 25.06.2020

COVID-19: Impfstoff aus Oxford wird in Brasilien getestet

Der von der Universität Oxford in Grossbritannien entwickelte Impfstoff gegen das neue Coronavirus wird seit kurzem in Brasilien getestet, dem Land mit der zweithöchsten Zahl von durch die Pandemie verursachten Fällen und Todesfällen. Internationalen Nachrichtenagenturen zufolge finden die Tests im Bundesstaat Sao Paulo, dem reichsten und bevölkerungsreichsten des Landes, statt.
Diese Informationen werden von der brasilianischen nationalen Gesundheitsüberwachungsbehörde (Anvisa), der für die Überwachung von Medikamenten zuständigen Stelle, bestätigt, was darauf hinweist, dass die Tests am vergangenen Wochenende nach ihrer Genehmigung begonnen haben. Die Initiative wird vom Special Immunobiological Reference Center (CRIE) der Bundesuniversität São Paulo (Unifesp) geleitet und von der Lemann-Stiftung finanziell unterstützt, die vom brasilianischen Milliardär Jorge Paulo Lemann unterhalten und gegründet wurde. Die Lemann-Stiftung feierte den Beginn der Oxford-Impfstofftests in Brasilien, obwohl sie davor warnte, dass die Ergebnisse nicht sofort vorliegen werden. "Experten haben noch einen wichtigen Weg vor sich, bevor sie gute Ergebnisse feiern können. Was als nächstes kommt, wissen wir noch nicht", sagte er in einer Notiz.
Ziel des Projekts ist es, den Impfstoff an einer Gruppe von 2000 Menschen in Brasilien zu testen. Damit ist Brasilien das erste Land, das außerhalb Großbritanniens damit beginnt, Menschen zu testen, um die Immunisierung gegen Sars-Cov-2 zu bewerten. Die Ergebnisse der Tests werden laut Unifesp für die Registrierung des Impfstoffs im Vereinigten Königreich, die für Ende dieses Jahres geplant ist und vom Abschluss der in allen teilnehmenden Ländern durchgeführten Studien abhängt, von entscheidender Bedeutung sein. Brasilien ist das portugiesischsprachige Land, das am stärksten von der Pandemie betroffen ist, und eines der am stärksten betroffenen Länder der Welt. Sie ist derzeit nach den Vereinigten Staaten für die zweite Zahl von Infizierten und Toten verantwortlich - mehr als 1,1 Millionen Fälle und 51.217 Todesfälle. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte diese Woche davor, dass die Zahl der Infizierten höher sein könnte, da das Land nach Angaben des Körpers nur wenige Tests durchgeführt hat, um herauszufinden, wie viele Menschen in Brasilien mit dem Virus in Kontakt gekommen sind.

Kommentar (Pitt Reitmaier):

Man hört und liest immer wieder, dass Studien zur Entwicklung von Impfstoffen in Entwicklungsländern unethisch seien, eine Form wissenschaftliche Ausbeutung der Armen. Der Hintergrund ist ein anderer: Mit potentiell tödlichen Erregern wie SARS-CoV-2 kann man keine Experimente verantworten. Somit ist der einzig methodisch saubere und ethisch korrekte Weg zur Erkenntnis der Vergleich einer großen Zahl von Freiwilligen. Das Verfahren läuft "doppelt-blind" ab. Weder die Versuchspersonen noch die Leiter der Studie wissen wer den Impfstoff und wer ein volkommen gleich aussehendes Imitat ohne Wirkung verabreicht bekommt. Beide Gruppen leben im gleichen Umfeld und sind somit dem gleichen Infektionsrisiko ausgesetzt und nach einiger Zeit kann man auswerten, ob die geimpfte Gruppe geschützt war, wie stark, für welche Dauer und ob sie Antikörper gebildet hat. Die wichtigste Voraussetzung ist ein Umfeld mit hohem Infektionsrisiko, weshalb beispielsweise in China oder Südkorea solche Studien schon nicht mehr möglich sind. Die USA haben ihre Chance trotz exzellenter Forschungseinrichtungen verspielt - wie zur Zeit nahezu alles in public health. Wo die Menschen trotz einer massiven Epidemie gegen Rassismus und Polizeigewalt auf die Straße gehen, nach meiner Meinung völlig zu Recht, kann man keine verlässlichenen Studien durcbführen. Ein anderer wichtiger Aspekt ist das Krankheitsspektrum, das zwischen Ländern sehr unterschiedlich ist. Wechselwirkungen der Vaccine mit Malaria treten nur da auf, wo es Malaria gibt!
Studien in verschiedenen Settings sind unabdingbar und keineswegs unethisch, wenn sie nach den gleichen, äußerst strengen Kriterien genehmigt und analysiert werden und das neue Wissen der Weltbevölkerung zur Verfügung stehen wird.
Die erste Ergebnisse mit der Oxford-Vaccine sollen ermutigend sein. Wir bleiben am Ball.

 CV-Fkag O País 24.06.2020

COVID-19 ist in Lissabon "außer Kontrolle" nach Meinung eines Klinik-Abteilungsdirektors.

Wer dies sagt, ist der Direktor der Abteilung für Infektionskrankheiten am Curry-Cabral-Krankenhaus. Er ist der Ansicht, dass der Anstieg der Fallzahlen mit den entsprechenden Massnahmen und verantwortungsvollerem Verhalten der Bevölkerung rückgängig gemacht werden kann.

"Die Lockerungen hätten etwas langsamer erfolgen können", räumt der Facharzt ein und merkt an, man hätte die restriktiven Maßnahmen nicht "so rasant hätte zurücknehmen" dürfen. Eine "stufenweise" Lockerung hätte einen zahlenmäßigen Anstieg verhindert, aber, wie er betont, "wenn auch unkontrolliert, so ist die Situation in der portugiesischen Hauptstadt doch nicht dramatisch" und könnte mit zwei oder drei Schritten zurück, was die Maßnahmen ... betrifft, " vollständig rückgängig gemacht werden".

 CV-Fkag Frankfurter Rundschau 27.06.2020

COVID-19: Suche nach Corona-Impfstoff: Weltweites Wettrennen ? Petition fordert Fairness

Eine Petition fordert, die Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus für alle zugänglich zu machen.

Kommentar (Pitt Reitmaier):

Was kann Dexametasone? Es nimmt die Immunantwort und Entzündungsreaktionen zurück und erhöht die Gefahr, Infektionen mit Bakterien und Viren zu erleichtern und Infektionskrankheiten schneller und schwerer verlaufen zu lassen.
Methodisch korrekt ist jetzt nachgewiesen, dass bei schwerkranken COVID-19 Patienten unter mechanischer Beatmung die Letalität um ein Fünftel sinkt, wenn ihnen Dexametasone verabreicht wird.
Der Mechanismus hinter diesem Erfolg beginnt mit dem "Zytokinsturm", eine Überreaktion des Immunsystems, der den Gasaustausch in den Lungenalveolen behindert. Dexametasone unterdrückt den Zytokinsturm, hält den Gasaustausch aufrecht, der Körper bleibt mit Sauerstoff versorgt.
Der Erfolg ist auf die Gruppe der beatmeten Intensivpatienten beschränkt. Patienten ohne Zytokinsturm haben keinen Vorteil durch diese Behandlung. Im Gegenteil! Die Gefahr eines beschleunigten Krankheitsverlaufs und der zusätzlichen Infektion mit anderen Keimen steigt.
Dexametasone ist keine kausale Therapie, es kann das Virus weder abtöten noch in der Reproduktion behindern. Es verhindert weder die Infektion noch das Auftreten von Symptomen noch die Ansteckung Dritter!
Zur Prävention oder Behandlung ausserhalb der Intensivtherapie ist es wirkungslos aber gefährlich.

 CV-Fkag Süddeutsche Zeitung 25.06.2020

COVID-19: Großer Teil der Bewohner Ischgls hatte das Virus

Im österreichischen Ischgl war ein großer Teil der Bevölkerung mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben der Medizinischen Universität Innsbruck haben 42,4 Prozent der in einer umfassenden Studie untersuchten Bürger Antikörper auf das Coronavirus entwickelt. Das sei der weltweit höchste bisher publizierte Wert, sagte die Direktorin des Instituts für Virologie, Dorothee von Laer, am Donnerstag. Antikörper im Blut gelten als Nachweis für eine durchgemachte Infektion.
Auffällig sei, dass von den positiv auf Antikörper getesteten Personen zuvor nur 15 Prozent die Diagnose erhalten hatten, infiziert zu sein, so von Laer. "85 Prozent derjenigen, die die Infektion durchgemacht haben, haben das unbemerkt durchgemacht." Trotz des hohen Antikörper-Werts sei auch in Ischgl keine Herden-Immunität erreicht. Entscheidend für den Rückgang der Fälle seien die Quarantäne und die soziale Distanz gewesen, hieß es. Etwa 80 Prozent der Ischgler Bevölkerung nahmen an der Studie teil. 1473 Probanden waren zwischen 21. und 27. April untersucht worden.

 CV-Fkag Expresso das Ilhas 24.06.2020

COVID-19: Das Instiut für Public Haealth Cabo Verdes kommt voran mit der Seroprävalenzstudie.

Die Präsidentin des Nationalen Instituts für Public Health, Maria da Luz Lima, gab heute den Beginn der Sudie bekannt, die die Verbreitung des Coronavirus in Cabo Verde bestimmen wird. Insgesamt sollen 6500 Personen im Alter von 10 bis 80 Jahren im ganzen Land untersucht werden.
Sie fügte hinzu, dass die Menschen auf das Vorhandensein von Antikörpern getestet werden sollen. "Wenn sie vorliegen, bedeutet dies, dass die Person bereits Kontakt mit dem Virus hatte, und dies wird uns ermöglichen, die Prävalenz des Virus im Land zu kennen" und diese gesammelten Daten "mit einigen soziodemographischen Merkmalen" zu korrelieren. Die Studie wird in allen Landkreisen durchgeführt werden, die Mitarbeiter "sind bereits ausgebildet und gehen heute zur Datenerhebung schon ins Feld". Die Studie wird vom Gesundheitsministerium und dem Nationalen Institut für Statistik durchgeführt wird und kosten 19 Mio. CVE. "Wir gehen davon aus, dass wir die Aktivitäten vor Ort in 10 bis 15 Tagen abgeschlossen haben werden". "Wir werden bald die Ergebnisse kennen, die sehr wichtig ist, um die Entscheidungsfindung in diesem Bereich von COVID-19 zu unterstützen" Jeder Landkreis wird wird mindestens zwei Personen für die Probennahme und Datenerhebung haben und einen Supervisor. " Praia und São Vicente benötigen "aus Gründen der statistischen Signifikanz" eine größere Anzahl dieser Fachleute haben, betonte Maria da Luz Lima.

[Inoffizielle Übersetzungen: Dr. Pitt Reitmaier]

Alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen, doch ohne Gewähr.
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updated: 27.06.20
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