Santo
Antão
Wanderreviere
und
administrative Gliederung |
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Drei Landkreise beherbergen deutlich unterschiedliche
Landschaftstypen.
In den Städten kann man übernachten und von dort die Touren beginnen.
Sie entsprechen somit sehr gut drei verschiedenen Wanderrevieren.
Wir zeigen hier drei Beispiele: |

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Paúl
Der Landkreis Paúl besitzt
die üppigsten Vegetation in den Tälern und ausgedehnte Wälder am Pico da Cruz,
dem höchsten Berg im
Osten der Insel, welcher die Passatwolken aufhält und zum
Abregnen zwingt.
Die schönsten Wege sind die Abstiege von ca. 1500_Hm über
Hangwiesen in die grünen Täler der Nordseite. Einige sind im Aufstieg schöner und
sicherer zu begehen und deshalb im Buch so beschrieben.
Paúl hat anspruchsvolle Wanderungen zu bieten, ist aber auch ein idealer Ort für Maler,
Photographen und Genießer, denen die sportliche Anstrengung weniger sagt als das langsame
Erschließen einer Landschaft durch eine Vielzahl von Spaziergängen. |

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Ribeira Grande
Das ehemalige koloniale
Zentrum im bevölkerungsstärksten Landkreis bietet mehr touristische Infrastruktur
in den beiden Städtchen Vila da Ribeira Grande und Ponta do Sol und wird auch stärker frequentiert.
Auch hier prägen die großen Auf- und Abstiege von der Hochebene das Bild der
Wanderungen, doch es gibt auch die reizvolle Uferwanderung von Ponta do Sol nach
Garça und Wege in der Ebene. Das weitläufige Netz kleiner Gebirgsstraßen eignet sich
für ungefährliche und sehr lohnende Spaziergänge und Wanderungen. |

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Porto Novo
Die trockeneren 2/3 der
Insel bilden den Landkreis Porto Novo. Eine Ausnahme bilden die bewässerten Täler von
Alto Mira, Rª da Cruz, Martiene und Tarrafal de Monte Trigo.
Wer weite und anstrengende Wanderungen sucht, findet sie hier in großer Zahl.
Porto Novo ist die größte Stadt der Insel und Hafenstadt und somit
ein guter
Ausgangspunkt für Abstiege vom Hauptkamm und Wanderungen im Westteil der
Insel.
Die trockene Wüstenlandschaft mit den vielfarbigen Gesteinen und Aschen der Vulkane, der
ins Unendliche schweifende Blick vom Dach der Insel und die Stille der Einsamkeit belohnen
für die Anstrengungen beim Begehen der westlichen Hochebene und beim Besteigen den
höchsten Berges, des Tope de Coroa.
Durch die Trockenheit und großen Entfernungen bleiben Wanderungen in diesem Revier
den ambitionierteren und gut vorbereiteten
Bergwanderern vorbehalten. |