Weg 201 

NEU

Rund um den
  Monte Gordo

Cabeçalim

Palhal

Hortalão

Rª dos Calhaus

 

 

 

 

Was bedeuten die Pfeile ì ?
Und wie wird "Links" und "Rechts" verwendet?
Lesen Sie die Legende!

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Gehzeit 3 h
Weg 1-3
Orientierung 2

Übersicht der Wege
und  Klassifizierung



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Auf der Südseite des Monte Gordo beherrscht lebensfeindliche Trockenheit das Landschaftsbild. Während am Beginn dieses Weges noch etwas Trockenfeldbau und im Tal von Palhal auch kleine bewässerte Landwirtschaft betrieben wird, betritt man kurz nach Verlassen des Hirten- und Migrantendorfs Hortalão eine menschenleere Wüstenlanschaft junger vulkanischer Aschen und Bims. 
Der Abstieg zum weitgehend verlassenen Dorf Rª dos Calhaus führt durch weite Aschenfelder, in denen man mit großen Schritten rasch bergab gleitet, umgeben von einer dichten Staubwolke.
Steigt man von Rª dos Calhaus anschließend (auf Weg 202 nach Osten) hinauf zur Chã do Monte Gordo mit dichten Nebelwäldern und Kafféepflanzungen, dann durchschreitet man in einer einzigen Tageswanderung die extrem verschiedenen Klimazonen rund um den Berg. 
Über den Weg 202 in Richtung Westen erreicht man Fragata, von wo aus man die Tageswanderung nach Fajã (Weg 203), Praia Branca (Weg 204) oder Rª Prata (Weg 205) fortsetzen kann.

Das Begehen in Gegenrichtung ist wenig empfehlenswert, weil erhebliche Steigungen in weichen Aschenhängen zu bewältigen sind!

Ausgangspunkt ist die Chã de Caldeia (de Cabeçalim) an der Hauptstraße von Fajã nach Tarrafal. [PALH51] (680m) Die kleine Fahrstraße ç führt an den Häusern von Chã de Caldeia vorbei hinauf zum kleinen Pass von Ventos', überblickt von einem Wasserhochbehälter. 
Es bleibt dem persönlichen Belieben unterstellt, ob man anschließend lieber dem Fahrweg folgt oder den zu einem einzelstehenden Gehöft etwas tiefer verlaufenden alten Maultierweg í folgt bis zur Seladinha de Palhal [PALH56]. Von hier überblickt man das Dorf Palhal und den weiteren Verlauf des Weges ë im oberen Teil des Tals. Der Weg wird zunehmend schlechter und steiler im Aufstieg zu den verwegen auf einem Felsvorsprung klebenden Häuschen von Tope. Der Hauptweg, dem wir folgen, zieht knapp unter den Häusern durch zu einem großen Bewässerungstank. [PALH60] (710 Hm)
Der weitere Weg nahe dem steiler werdenden Talgrund bergauf bis zur Fahrstraße von Hortalão ist nicht zu verfehlen.[PALH62] (830m)
Das Stückchen ebener Fahrstraße nach Hortalão ist schnell abgespult, winkt einem doch dort ein erfrischend kühler Schluck aus dem Kühlschrank des Händlers oberhalb der Straße. [HORTAL] 
Im Rahmen irgendeines Arbeitsbeschaffungsprogramms muß ein hilfreicher Ingenieur die Idee gehabt haben, den weiteren Wanderweg ç auf einer breiten und bequemen Straßentrasse weiter ins Niemandsland vulkanischer Aschen zu verlegen. Auch nachdem der Weg die SW Ecke des Monte Gordo umrundet hat, führt die Trasse noch weiter ë, vorbei an farbenprächtigen geologischen Aufschlüssen, wo der junge Vulkan einen Blick unter seine äusseren Hüllen erlaubt. Nachdem die Trasse geendet hat, imponieren die Erosionsrinnen als dichtes Gestrüpp typischer wilder Feigenbäume. Bei den anschließenden Verzweigungen [HORT12] des Wegs hält man sich besser zum Hang und findet so auf den Pass [HORT13] (960m). Tief im Tal erkennt man bereits den schmalen Streifen dunklen Grüns der bewässerten Landwirtschaft von Rª dos Calhaus. Der Abstieg durch tiefe Aschenfelder geht für begeisterte Aschen-skifahrer viel zu schnell vor sich und schon steht man zwischen den oberen Häuser von  Ra dos Calhaus [CALHAU] (770m)

 

Ausgangspunkt beim wenig zu empfehlenden Begehen in Gegenrichtung befindet sich in der Überkreuzung des Weges 202 mit der Rª dos Calhaus. Ein unscheinbarer Weg schleicht sich neben î dem an einem kurzen flachen Wegstrück gelegenen Haus  vorbei und führt eine Bergrippe hinauf. Ab dort ist der weitere Verlauf leicht zu erkennen

Kartenausschnitt zum Weg 207  (290 Kb).

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