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Was bedeuten die Pfeile ì
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Tal der Rª Brava -
Campinho
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Das Bachbett der Ribeira Brava, geschützt vor den erbarmungslosen Passatwinden und
regelmäßig überflutet, bietet der Flora Bedingungen, wie sie im Rest der Insel in einem
halben Jahrhundert Saheldürre verloren gingen. Die wilde wie die vom Menschen liebevoll
gehegte Vegetation gleicht einem einmaligen botanischen Garten Kap Verdes. Der
Pflanzenliebhaber verbringt ohne Mühe einen Tag und wird sicher wiederkehren.
Nach deren Überwindung folgt man nochmals etwa 100m dem Talgrund, um dann durch Ausweichen auf die rechte Schulter einem den Talgrund versperrenden Korrekturdamm zu umgehen und an die Fahrstraße zu gelangen. [CAMP11] (220m)
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Übersicht der Wege
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Durch den Beginn des Weges am Pico Agudo lernt man diesen landschaftlich und landwirtschaftlich interessanten Abschnitt von Fajã kennen, bevor man die Assomada da Covoada erklimmt. Der Weitblick über beide Täler ist überzeugend. Ein steiler aber guter Maultierweg führt hinunter in das Dorf. Die Rª de Covoada verliert sich zum Meer hin in so steilen Schluchten und Überhängen, daß nur ein winziger, schwer zu findender und durchaus gefährlicher Klettersteig weiter bergab führt. Somit beschränkt man sich auf einen atemberaubenden Blick in die Tiefe und wählt den am Gegenhang aufsteigenden bequemen Maultierweg über den Passo da Covoada. Der Abstieg duch die Rª Funda ist im mittleren Teil etwas unangenehmer, denn er führt über kleine steile Wege und durch Bachbetten - er ist jedoch nirgends gefährlich. Wegen des dornigen Krauts empfiehlt es sich, für diesen Weg lange Hosen zu wählen. Das weitgehend verlassenen Dorf Rª Funda liegt nicht nur besonders malerisch am Talausgang, sondern es vermittelt auch einen unvergeßlichen Eindruck einer Dorfstruktur und Siedlungsgeschichte, wie sie bis in die 1970er Jahre bestand. Von führt ein typischer Küstenweg mit kleineren Steigungen durch wilde Felsen nach Estância Brás. Ausgangspunkt ist die Kreuzung im oberen Teil von Fajã de Cima, gekennzeichnet durch ein Schild "Pico Agudo". [AGUD01] (493 m) Nach 80m ç bereits teilt sich die Seitenstraße und wir wählen den auf den Talgrund der Rª do Chafariz absteigenden ì Ast und erreichen das Ende der Fahrstraße am ersten Haus der gegenüberliegenden Talseite. Um de Pico Agudo herum é führt der Weg zu einigen Häusern. Ab jetzt halten wir uns bei den zahlreichen Wegkreuzungen immer am Hang é und kommen so zu hübschen Drachenbäumen und Ruinen am Cabeço de Morreon [COVO02]. Wenig später vereinigt sich der Weg mit dem von Fajã de Baixo heraufziehenden Hauptweg, der weiterführt é auf die Assomada da Covoada. [COVO03] (700 m) Dreihundert Höhenmeter tiefer ë liegt das Dorf, wo der Weg den Talgrund kreuzt [COVOAD] (395 m) Am Sportplatz folgt man noch é dem Bach talauswärts
und steigt dann sofort steil im Dorf ç auf und
gelangt ë auf den Passo da Covoada. [FUND13] (650 m)
Hier steigen wir nicht weiter auf und folgen dem traversierenden Weg ë und
steigen etwas ab zur Wasserstelle von Chula. Auf der
nächsten Bergrippe liegt das verlassene Dörfchen Lalai. Wir
lassen es am Wegesrand liegen und folgen dem Hauptweg ç
bis zum Grund eines Nebentals der Rª
Funda [FUND12], wo der Abstieg ì
beginnt. Nach einem steilen Stück erreicht der Weg den Grund der Rª
Funda und folgt dieser, anfangs rechts, später links der Wasserlinie.
Der Weg schlängelt sich durch das Netzwerk kleiner Feldverbindungswege
und ist teilweise recht schlecht und mit dornigem Kraut überwachsen.
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Übersicht der Wege
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Auf der Südseite des Monte
Gordo beherrscht lebensfeindliche Trockenheit das Landschaftsbild.
Während am Beginn dieses Weges noch etwas Trockenfeldbau und im Tal von Palhal
auch kleine bewässerte Landwirtschaft betrieben wird, betritt man kurz
nach Verlassen des Hirten- und Migrantendorfs Hortalão eine
menschenleere Wüstenlanschaft junger vulkanischer Aschen und Bims. Der Abstieg zum weitgehend verlassenen Dorf Rª dos Calhaus führt durch weite Aschenfelder, in denen man mit großen Schritten rasch bergab gleitet, umgeben von einer dichten Staubwolke. Steigt man von Rª dos Calhaus anschließend (auf Weg 202 nach Osten) hinauf zur Chã do Monte Gordo mit dichten Nebelwäldern und Kafféepflanzungen, dann durchschreitet man in einer einzigen Tageswanderung die extrem verschiedenen Klimazonen rund um den Berg. Über den Weg 202 in Richtung Westen erreicht man Fragata, von wo aus man die Tageswanderung nach Fajã (Weg 203), Praia Branca (Weg 204) oder Rª Prata (Weg 205) fortsetzen kann. Das Begehen in Gegenrichtung ist wenig empfehlenswert, weil erhebliche Steigungen in weichen Aschenhängen zu bewältigen sind! Ausgangspunkt ist die Chã de
Caldeia (de Cabeçalim) an der Hauptstraße von Fajã nach
Tarrafal. [PALH51] (680m) Die kleine Fahrstraße ç
führt an den Häusern von Chã de Caldeia vorbei hinauf zum
kleinen Pass von Ventos', überblickt von einem Wasserhochbehälter. |
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| Kartenausschnitt zum Weg
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