Weg 201

 

 

 

 

 

 

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Tal der Rª Brava - Campinho
Barbiaca roxa

Am Brunnen von Talho
Gehzeit 1 h
Weg 2-4
Orientierung 2

Steilstelle im Weg 105

Das Bachbett der Ribeira Brava, geschützt vor den erbarmungslosen Passatwinden und regelmäßig überflutet, bietet der Flora Bedingungen, wie sie im Rest der Insel in einem halben Jahrhundert Saheldürre verloren gingen. Die wilde wie die vom Menschen liebevoll gehegte Vegetation gleicht einem einmaligen botanischen Garten Kap Verdes. Der Pflanzenliebhaber verbringt ohne Mühe einen Tag und wird sicher wiederkehren.

Die großen trompetenförmigen Blüten der barbiaca roxa und barbiaca branca faszinieren genauso wie die ballonförmigen Pseudofrüchte der bombardeira, die kleinen strahlendgelben Blüten der Kletterpflanze mit dem Namen Sã Caetan’ und die strahlend orangefarbenen Blütenstände der freira am ansonsten reizlosen Strauch mit halbverbrannten graugrünen Blättern. Mit etwas Geduld findet man Mimosen. Zu den wilden Büschen und Blumen kommt eine reiche Auswahl subtropischer Nutzpflanzen in den Gärten, verschiedene Bananen, Mangobäume, Papajas, Zuckerrohr, Zitronen- und Orangenbäume.


Ausgangspunkt ist das Wasserhäuschen an der Rua Amilcar Cabral, am Ortsausgang von Vila Rª Brava in Richtung Água das Patas. [VILA03] (105m) Die kleine Fahrstraße im Bachbett ç verwandelt sich nach kurzem in einen Eselspfad. Vorbei an Gärten kommt man an die Wasserstelle von Talho [TALHO] (180m). Etwa 150m weiter bergauf im Bachbett ë kommt eine felsige Steilstelle.

 Nach deren Überwindung folgt man nochmals etwa 100m dem Talgrund, um dann durch Ausweichen auf die rechte Schulter einem den Talgrund versperrenden Korrekturdamm zu umgehen und an die Fahrstraße zu gelangen. [CAMP11] (220m)

Der Ausgangspunkt beim Begehen in Gegenrichtung liegt wenige Meter südlich der Überkreuzung der Fahrstraße mit dem Talgrund der Ribeira in Campinho. Bei einem winzigen Wirtschaftsgebäude unterhalb eines flachen Betonwohnhauses zweigt der unscheinbare Fußweg î ab. [CAMP11] (220m) Nachdem der Korrekturdamm passiert ist, steigt man in den Talgrund ab.

Übersicht der Wege und  Klassifizierung

 

 

Weg 201

Fajã de Cima

Pico Agudo

Covoada

Rª Funda

Estância Brás

 

 

 

 

 

 

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Aufstieg zum Passo da Covoada

Gehzeit 5 h
Weg 1-4
Orientierung 1

Übersicht der Wege
und  Klassifizierung

Blick über die Weite von Fajã
Cabeço de Morreon


Durch den Beginn des Weges am Pico Agudo lernt man diesen landschaftlich und landwirtschaftlich interessanten Abschnitt von Fajã kennen, bevor man die Assomada da Covoada erklimmt. Der Weitblick über beide Täler ist überzeugend. Ein steiler aber guter Maultierweg führt hinunter in das Dorf. Die Rª de Covoada verliert sich zum Meer hin in so steilen Schluchten und Überhängen, daß nur ein winziger, schwer zu findender und durchaus gefährlicher Klettersteig weiter bergab führt. Somit beschränkt man sich auf einen atemberaubenden Blick in die Tiefe und wählt den am Gegenhang aufsteigenden bequemen Maultierweg über den Passo da Covoada. Der Abstieg duch die Rª Funda ist im mittleren Teil etwas unangenehmer, denn er führt über kleine steile Wege und durch Bachbetten - er ist jedoch nirgends gefährlich. Wegen des dornigen Krauts empfiehlt es sich, für diesen Weg lange Hosen zu wählen. Das weitgehend verlassenen Dorf Rª Funda liegt nicht nur besonders malerisch am Talausgang, sondern es vermittelt auch einen unvergeßlichen Eindruck einer Dorfstruktur und Siedlungsgeschichte, wie sie bis in die 1970er Jahre bestand. Von  führt ein typischer Küstenweg mit kleineren Steigungen durch wilde Felsen nach Estância Brás.

Ausgangspunkt ist die Kreuzung im oberen Teil von Fajã de Cima, gekennzeichnet durch ein Schild "Pico Agudo". [AGUD01] (493 m) Nach 80m ç bereits teilt sich die Seitenstraße und wir wählen den auf den Talgrund der Rª do Chafariz absteigenden ì Ast und erreichen das Ende der Fahrstraße am ersten Haus der gegenüberliegenden Talseite. Um de Pico Agudo herum é führt der Weg zu einigen Häusern. Ab jetzt halten wir uns bei den zahlreichen Wegkreuzungen immer am Hang é und kommen so zu hübschen Drachenbäumen und Ruinen am Cabeço de Morreon [COVO02]. Wenig später vereinigt sich der Weg mit dem von Fajã de Baixo heraufziehenden Hauptweg, der weiterführt é auf die Assomada da Covoada. [COVO03] (700 m) Dreihundert Höhenmeter tiefer ë liegt das Dorf, wo der Weg den Talgrund kreuzt [COVOAD] (395 m)

Am Sportplatz folgt man noch é dem Bach talauswärts und steigt dann sofort steil im Dorf ç auf und gelangt ë auf den Passo da Covoada. [FUND13] (650 m) Hier steigen wir nicht weiter auf und folgen dem traversierenden Weg ë und steigen etwas ab zur Wasserstelle von Chula.  Auf der nächsten Bergrippe liegt das verlassene Dörfchen Lalai. Wir lassen es am Wegesrand liegen und folgen dem Hauptweg  ç bis zum Grund eines Nebentals der Rª Funda [FUND12], wo der Abstieg ì  beginnt. Nach einem steilen Stück erreicht der Weg den Grund der Rª Funda und folgt dieser, anfangs rechts, später links der Wasserlinie. Der Weg schlängelt sich durch das Netzwerk kleiner Feldverbindungswege und ist teilweise recht schlecht und mit dornigem Kraut überwachsen.
Sobald der Pfad sich aus dem Talgrund befreit und die auf der linken Hangschulter klebenden Häuschen von Testa [FUND11] erreicht, geht er über in einen guten alten Maultierweg. Im Dorf  Rª Funda [FUNDAS] beginnt der Küstenweg ê. Nach Überqueren eines kleinen Zwischerückens kommt man in den Talausgang der Rª da Covoada.  Ein kleiner Spaziergang talaufwärts erlaubt einen Blick in die extremen Tobel, die wir durch das Ausweichen in die Ra Funda umgangen haben. Weiter geht es über den kleinen Paß der Ponta do Fundo Cruz und durch weniger felsiges Gelände bis Estância Brás. [EBRAS] (35 m) (Laden, Telefon, USB)

Ausgangspunkt beim Begehen in Gegenrichtung ist der Ortskern von Estância Brás. [EBRAS] (35 m) Leicht bergab ë durchs Dorf gehend erreicht man den westlichen Ortsausgang und den Küstenweg nach Rª Funda.

 

 

Weg 201 

NEU

Rund um den
  Monte Gordo

Cabeçalim

Palhal

Hortalão

Rª dos Calhaus

 

 

 

 

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Gehzeit 3 h
Weg 1-3
Orientierung 2

Übersicht der Wege
und  Klassifizierung



Palhas - anklicken zum Vergrössern




Wilde Feigen - klicken zum Vergrössern

 

Auf der Südseite des Monte Gordo beherrscht lebensfeindliche Trockenheit das Landschaftsbild. Während am Beginn dieses Weges noch etwas Trockenfeldbau und im Tal von Palhal auch kleine bewässerte Landwirtschaft betrieben wird, betritt man kurz nach Verlassen des Hirten- und Migrantendorfs Hortalão eine menschenleere Wüstenlanschaft junger vulkanischer Aschen und Bims. 
Der Abstieg zum weitgehend verlassenen Dorf Rª dos Calhaus führt durch weite Aschenfelder, in denen man mit großen Schritten rasch bergab gleitet, umgeben von einer dichten Staubwolke.
Steigt man von Rª dos Calhaus anschließend (auf Weg 202 nach Osten) hinauf zur Chã do Monte Gordo mit dichten Nebelwäldern und Kafféepflanzungen, dann durchschreitet man in einer einzigen Tageswanderung die extrem verschiedenen Klimazonen rund um den Berg. 
Über den Weg 202 in Richtung Westen erreicht man Fragata, von wo aus man die Tageswanderung nach Fajã (Weg 203), Praia Branca (Weg 204) oder Rª Prata (Weg 205) fortsetzen kann.

Das Begehen in Gegenrichtung ist wenig empfehlenswert, weil erhebliche Steigungen in weichen Aschenhängen zu bewältigen sind!

Ausgangspunkt ist die Chã de Caldeia (de Cabeçalim) an der Hauptstraße von Fajã nach Tarrafal. [PALH51] (680m) Die kleine Fahrstraße ç führt an den Häusern von Chã de Caldeia vorbei hinauf zum kleinen Pass von Ventos', überblickt von einem Wasserhochbehälter. 
Es bleibt dem persönlichen Belieben unterstellt, ob man anschließend lieber dem Fahrweg folgt oder den zu einem einzelstehenden Gehöft etwas tiefer verlaufenden alten Maultierweg í folgt bis zur Seladinha de Palhal [PALH56]. Von hier überblickt man das Dorf Palhal und den weiteren Verlauf des Weges ë im oberen Teil des Tals. Der Weg wird zunehmend schlechter und steiler im Aufstieg zu den verwegen auf einem Felsvorsprung klebenden Häuschen von Tope. Der Hauptweg, dem wir folgen, zieht knapp unter den Häusern durch zu einem großen Bewässerungstank. [PALH60] (710 Hm)
Der weitere Weg nahe dem steiler werdenden Talgrund bergauf bis zur Fahrstraße von Hortalão ist nicht zu verfehlen.[PALH62] (830m)
Das Stückchen ebener Fahrstraße nach Hortalão ist schnell abgespult, winkt einem doch dort ein erfrischend kühler Schluck aus dem Kühlschrank des Händlers oberhalb der Straße. [HORTAL] 
Im Rahmen irgendeines Arbeitsbeschaffungsprogramms muß ein hilfreicher Ingenieur die Idee gehabt haben, den weiteren Wanderweg ç auf einer breiten und bequemen Straßentrasse weiter ins Niemandsland vulkanischer Aschen zu verlegen. Auch nachdem der Weg die SW Ecke des Monte Gordo umrundet hat, führt die Trasse noch weiter ë, vorbei an farbenprächtigen geologischen Aufschlüssen, wo der junge Vulkan einen Blick unter seine äusseren Hüllen erlaubt. Nachdem die Trasse geendet hat, imponieren die Erosionsrinnen als dichtes Gestrüpp typischer wilder Feigenbäume. Bei den anschließenden Verzweigungen [HORT12] des Wegs hält man sich besser zum Hang und findet so auf den Pass [HORT13] (960m). Tief im Tal erkennt man bereits den schmalen Streifen dunklen Grüns der bewässerten Landwirtschaft von Rª dos Calhaus. Der Abstieg durch tiefe Aschenfelder geht für begeisterte Aschen-skifahrer viel zu schnell vor sich und schon steht man zwischen den oberen Häuser von  Ra dos Calhaus [CALHAU] (770m)

 

Ausgangspunkt beim wenig zu empfehlenden Begehen in Gegenrichtung befindet sich in der Überkreuzung des Weges 202 mit der Rª dos Calhaus. Ein unscheinbarer Weg schleicht sich neben î dem an einem kurzen flachen Wegstrück gelegenen Haus  vorbei und führt eine Bergrippe hinauf. Ab dort ist der weitere Verlauf leicht zu erkennen

Kartenausschnitt zum Weg 207  (290 Kb).

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