Nur mit Bergführer!
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Die Tagestour von Norte auf den Gipfel des Tope de Coroa ist technisch einfach aber wegen des Höhenunterschieds und der schlechten Wege anstrengend. Daß der Tope de Coroa Verirrten schon das Leben gekostet hat, liegt an der wenig übersichtlichen, zerklüfteten und völlig trockenen Vulkanlandschaft und einer Vielzahl irreführender Ziegenpfade. Es ist dringlich zu empfehlen, einen lokalen Führer zu nehmen und auch beim wiederholten Begehen mit der Karte des Goldstadtverlages und Navigationshilfsmitteln ausgestattet zu sein. Die empfohlene Wasserreserve pro Person liegt bei 4-5 Litern! Norte, der Ausgangspunkt der Wanderung zum höchsten Berg der Insel, ist nur unregelmäßig mit Sammeltaxis zu erreichen. Es empfiehlt sich deshalb, den Tope de Coroa in eine mehrtägige Wanderung einzubinden und dort zu übernachten. Bei der
Familie Isabel Neves finden Sie hüttenähnliche
Unterkunft, Transport, (Sohn Benvindo)
, Verpflegung und einen guten Bergführer (Sohn Fidel
Castro). tel. 2 223118. |
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| Um nicht unnötiger Hitze beim Aufstieg ausgesetzt zu sein, bricht
man etwa 1 1/2 Stunden vor Sonnenaufgang auf. Nach einer Viertelstunde kommt man am viel
zu großen Friedhof von Norte vorbei. Dieser ist ist später von
der Höhe aus immer wieder sichtbar, so daß er als Orientierunghilfe dient. Noch liegt ein Aufstieg von 1000 Höhenmetern vor uns. |
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Der Tope de Coroa
ist Teil eines Vulkanmassivs, das die westliche Hochebene beherrscht. Die Ansicht von Süden läßt nur unvollständig erkennen wie der Vulkankegel des Tope de Coroa in einem großen, teilweise weggebrochenen Krater (Coroa = Krone) steht, dessen höchster Punkt den Abschluß des langen sanften Anstiegs über die Ostflanke (Pedra de Vaca) bildet. Nach Westen erkennt man den unbegehbar steilen Abbruch von nahezu 2000 Hm in Richtung Monte Trigo. Von den nach Osten vorgelagerten, nur wenig niedrigeren Bergen ist hier der Monte Pia zu erkennen. |
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| Der beschriebene Aufstieg führt über möglichst felsiges, trittfestes Gelände. Damit vermeidet man den unnötig kräftezehrenden Aufstieg in Aschenhängen. | |||
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Im Aufstieg über den Pedra de Vaca entwickelt sich zunehmen die Fernsicht über die gesamte Insel bis hin zum Pico da Cruz im Nordosten. |
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Am höchsten Punkt der Ostflanke (Pedra de Vaca) ist die Coroa erreicht, deren mittlerer Gipfel die höchste Erhebung der Insel bildet (1982 Hm). Über den Grund des Kraters (fundo da coroa) hinweg imponiert der Tope de Coroa (1979 Hm) als ganz regelmässig gestalteter kleinerer Vulkankegel. |
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Über den Nordkamm der Coroa gelangt man zu einem Vorsprung und erkennt 1800 Meter tiefer das Fischerdörfchen Monte Trigo. |
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| Seit 1999 fällt wieder etwas Regen in der Gegend und die zuvor fast verschwundenen lockeren Bestände endemischen Buschwerks Tortoi (port.: tartolho, lat.: euphorbia tuckeyana) konnten sich etwas erholen, wodurch der letzte Aufstieg zum Tope de Coroa weniger wüstenhaft erscheint. | |||
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Ein beschwerlicher letzter Aufstieg durch wegloses Geröll wird mit einem großartigen Ausblick belohnt. Bei besonders guter Fernsicht sind alle Inseln des Barlavento und auch der Pico da Antónia auf Santiago sowie der Vulkan von Fogo zu erkennen. Nach Westen dehnt sich die unendliche Weite des Atlantik und man meint Brasilien und Florida erahnen zu können. |
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Der Abstieg führt über eine andere Route, eröffnet den Blick auf das Campo Redondo und Teile von Sul. Lange Aschenhänge erlauben ein rasches Vorwärtskommen. Mit langen Schritten gleitet man in dem ständig nachrutschenden Grus bergab, begleitet von kleinen Staubwolken. |
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