Entlang der Steilküste

Ponta do Sol - Fontainhas - Corvo - Forminguinhas - Curzinha - Chã de Igreja

Bei Regen oder Sturm steinschlag-gefährdet!

 
 

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Ponta do Sol

Die etwa 5 stündige Wanderung beginnt in Ponta do Sol, dem verträumten, von der Geschichte etwas vergessenen kolonialen Verwaltungsstädtchen . Die Ansiedlung des Flughafens und (Rück-)Verlegung des Bürgermeisteramtes konnten die Ruhe nur wenig stören.
Ein Abstecher zum Hafen mit seiner nur für Ruderboote passierbaren engen Einfahrt, der boca de pistola  (Pistolenmündung) lohnt.

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Fontainhas

Die winzige Fahrstraße schlängelt sich durch die Felsen nach Westen und nach knapp einer Stunde erreicht man das Dorf Fontainhas. Zum Schutz vor den tropischen Gewitterregen, die binnen weniger Minuten auch große Gebäude mit sich reißen können, ist das Dorf auf eine vorspringende Felsrippe gebaut.
Während in Jahren der Dürre das Tal nur spärlich bepflanzt werden kann, füllt es sich nach ergiebigen Regen mit üppigem Grün.
 
 

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Blick nach Ponta do Sol

Vom folgenden kleinen Pass schaut man zurück auf das auf einer flachen Halbinsel liegende Ponta do Sol und die Weite des Atlantiks.
Danach schlängelt sich der Weg etwas bergab zum Dörfchen Corvo, steigt ein paar Meter am Gegenhang hinauf und windet sich weiter entlang der zunehmend überhängend felsigen Steilküste.
 
 

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bei Aranhas

Nach dem folgenden Dorf, Forminguinhas, geht man ein kurzes Stück am Geröllstrand entlang.  
 

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Praia da Rª Seca

Die Felswände über dem Weg bauen sich danach immer höher auf und wechseln sich ab mit grottenartig engen Tälern, in die man tief einbiegen muß um sie zu durchqueren. Dieses Teilstück ist steinschlaggefährdet.
Nach der letzten großen Felswand kommt man an den großen einsamen schwarzen Sandstrand Praia da Rª Seca.
 
 

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Versteinerungen bei Curzinha

Versteinerte Wurzeln am Wegesrand veranlassen den Wanderer zu wilden Spekulationen über die üppige Vegetation in früheren Zeiten.
Immerhin konnte die Insel bis 1968 sich selbst und São Vicente ernähren, während heute 90% der Nahrungsmittel eingeführt werden müssen.
Wer über diese Versteinerungen Genaueres in Erfahrung bringen kann, den bitten wir um Nachricht.

Im Fischerdorf Cruzinha gibt es ein modernes Restaurant mit Pension.

 
 

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Chã de Igeja (Garça)

Chã de Igreja ist ein hübsches, dank Emigration und ertragreicher Landwirtschaft vergleichsweise wohlhabendes und wohlgeordnetes Dorf. In Cha de Igreja kann man sehr gut übernachten
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Zumeist findet man  im unteren Teil des Tals von Garça kein Fahrzeug, um nach Povação da Rª Grande Grande zurückzukehren. Geht man eine gute Stunde talaufwärts, dann erreicht man die Brücke bei Horta da Garça, wo die Chancen schon besser stehen - ein sehr lohnender Spaziergang durch den canyonartigen Talgrund.

Insbesondere im Sommer ist zu empfehlen, die Wanderung in umgekehrter Richtung zu planen und die Sammeltaxis (Aluguer) nach Garça oder Cruzinha am Vortag  zu nutzen, dort kleinere Ausflüge zu unternehmen und am nächsten Morgen ganz früh loszuwandern.
 
  updated: 27.11.2005