| Gehzeit |
5 h |
| Weg |
1-4 |
| Orientierung |
3 |
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- In Paúl nennt man die fast 900 m hohe Felswand, die das Tal nach
Westen abgrenzt, Rotcha Grande, den großen Fels. Der
kartographische Name Bordeira de Pau ist so wenig bekannt wie
der Gipfel Pau Seco trotz seiner Bilderbuchaussicht.
- Man blickt so ungewöhnlich steil hinunter in die Seitentäler Paúls,
auf die Sträßchen, die trapiches und in die Hinterhöfe, daß
eine gute Photographie auf den ersten Blick kaum von
Überfliegungsdaten zu unterscheiden ist.
- Der Weg über Chã das Furnas ist steil aber harmlos und nur
auf den letzten 50 Höhenmetern etwas weglos abenteuerlustig. Wir ziehen ihn
deshalb als Aufstieg vor und wählen den einfacheren Weg über Lombo
Branco zum Abstieg. Die Unterschiede sind gering, so daß dies
keinesfalls zwingend ist.
- Die Wanderung über die encosta leste (Weg 201) erlaubt, ab Lombo
Branco im Anschluß durchzugehen bis Rª Grande.
- Für die meisten jedoch werden die beschriebenen 1000 Höhenmeter Auf-
und Abstieg als Tagespensum genügen.
- Nur wenige Bäume haben einen ausgedehnten Waldbrand Ende der 90er
überlebt und die Wege sind von dornigen Sträuchern und Agaven
gesäumt, so daß lange reißfeste Hosen zu empfehlen sind.
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Leider haben wir keine guten Bilder von
diesem faszinierenden Berg
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- Detaillierte Beschreibung:
- Ausgangspunkt:
- Ausgangspunkt ist der beschilderte Abzweig der Fahrstraße von Sinagoga
nach Chã das Furnas. Die Nebenstraße zieht am Hang oberhalb
des Dorfes bergauf. Nur 100m nachdem die Rª de Sinagoga
durchquert ist, kann man den zu den Schweineställen hochziehende
alten Maultierweg í als Abkürzung
wählen. Nach einem Aufstieg in Serpentinen vereinigt er sich wieder
mit der Fahrstraße. Eine weitere Abkürzung è
erleichtet den weiteren Aufstieg î zum
Pass mit einem weithin sichtbaren großen Marterl. An der Schule von Chã
das Furnas endet die Fahrstraße. In Verlängerung î
führt der größte Fußweg abwärts durchs Dorf, durchquert ein
Nebental, und steigt, vorbei an der Wasserausgabestelle chafariz
wieder bergauf ì . An der nächsten
Bergrippe zieht sich eine Häuserreihe hinauf zu einem weithin
sichtbaren höchstgelegenen Haus. Um dorthin zu gelangen wendet man
sich, kurz bevor man die Häuserreihe betritt über eine Treppe scharf
bergauf î . Auf der Bergrippe steil
bergauf gehend verläßt man die Häuserreihe und gelangt an eine
größere Terassenmauer, der man etwas horizontal ì
um auf den in felsigen Serpentinen ansteigenden è
Fußweg zu gelangen.
- Vom Pass auf der Bergrippe aus hat man bereits einen überzeugenden
Blick auf Vila das Pombas und zurück über die encosta
leste. Ab nun ist die Orientierung mehr als einfach, denn man
folgt beständig í der Bergrippe.
Leider jedoch endet der zum Holzsammeln und für die Landwirtschaft
dienende Weg etwa 50 Hm unterhalb des Gipfels. Recht mühsam aber
nicht gefährlich schlängelt man sich am besten am Rande der
langwirtschaftlichen Terrassen ç zum
Pass. Hier trifft man auf die Kreuzung zweier Wege in unmittelbarer
Nähe des Gipfels und des geödatischen Punkts am Pau Seco [PSECO](955m).
- Sollte der steinige Gipfel trotz des traumhaften Panoramas zu
unbequem, zu heiß oder zu windig sein für eine längere Rast, so
kann man diese in das in westlicher Richtung sichtbare Wäldchen
verlegen.
- Zum Abstieg geht man zurück é zum
Sattel und wendet sich von dort ç
abwärts, durchquert ein kleines Tal und trifft auf das beschriebene
Wäldchen. Ab hier wird der Weg größer und zieht konstant auf einer
Bergrippe bergab é . Sobald er auf
einen Zwischensattel trifft folgt man nicht mehr der Rippe sondern
steigt ab ì ins Tal, den weißen
Bergrücken lombo branco vor Augen. Schließlich folgt
man diesem bis zu den ersten Häusern des gleichnamigen Dorfs, hält
sich etwas östlich è und gelangt so an
das Ende der Fahrstraße. [LBRANC] (380 Hm).
- Wer weiter über Monte Joana nach Pinhão und Vila
da Rª Grande gehen möchte, muß nicht bis zum Ende der
Fahrstraße absteigen und trifft schon etwa 150 Meter zuvor auf die
Kreuzung zweier Fußwege und befindet sich auf dem Weg 201. [LBRA03]
(410 Hm)
- Da der Fahrzeugverkehr sehr spärlich ist, sollte man davon ausgehen, auf der gepflasterten Straße ins Tal absteigen zu müssen
bis an die Hauptstraße. [LBRA01]
Beim Begehen in Gegenrichtung
folgt man dem Weg 201 bis zum Wegpunkt [LBRA03] (410 Hm)
und wählt ab dort den am Hang des weißen Rückens Lombo
Branco ê aufsteigenden Pfad. |
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