Kindergärten 

in São Vicente
und auf
Santo Antão

Warum Kindergärten?

Für die Entwicklung eines Landes, für die Würde seiner Bürger und den Frieden ist Bildung, insbesondere die Bildung von Mädchen und Frauen, wichtiger noch als andere Faktoren.

Vorschulerziehung  erlaubt auch Eltern, die selbst keine ausreichende Schulbildung besitzen, ihre Kinder erfolgreich in die Schule zu bringen.

Soziale Benachteiligung, Mangelernährung und mangelnde intellektuelle Förderung werden durch den sozialarbeiterischen und Bildungsansatz am ehesten ausgeglichen.

Wir unterstützen im Jahr 2006:
Weiterbildung zur integrativen Betreuung von Kindern mit besondereem Erziehungsbedarf (Behinderte) in Kindertagesstätten von Ribeira Grande.

Für Interessierte: Download des Projektantrags in deutscher Sprache.

Flächendeckung

Grundschulen stehen bereits flächendeckend zur Verfügung. Kindergärten fehlen noch. Vor 20 Jahren wurde der erste Kindergarten auf Santo Antão eröffnet. Das Ziel ist auch hier die Flächendeckung. Dies bedeutet mindestens einen Kindergarten pro 1000 Einwohner schaffen zu müssen, im ländlichen Raum auch mehr wegen der extremen Streusiedlung.

Pädagogisches Programm

"Satt und Sauber", eine warme Mahlzeit am Tag, Hygiene und Hygieneerziehung mußten die erste Phase der Kindergartenentwicklung im ländlichen Raum und in den Slums bestimmen.

Heute rücken lebenslange Lernprozesse, die über das nackte Überleben hinausweisen, in den Vordergrund.  Neben dem Einüben von gesellschaftlichen Regeln und Verhaltensformen wollen die ersten mathematischen und physikalischen Begrifflichkeiten erlernt sein.

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswelt wird beispielsweise durch gegenseitige Besuche von Kindergärten in den Bergen und Kindergärten am Meer erweitert.

Weiterbildung und Supervision des Personals sollen ausreichende pädagogische Standards garantieren und den Austausch von Erfahrungen fördern.

Sie können diese Arbeit unterstützen durch Ihre Spende.