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Wanderführer Fogo
- Besteigung des Pico
Fogo mit seinen ungewöhnlichen Landschaften hat
ausgedehnte Wanderreviere, die bisher nur
wenig erkundet und beschrieben sind. Wir planen, einen
speziellen Wanderführer zu Fogo zu erarbeiten, um den Wanderern mehr als
nur den Pflichtaufstieg zum Pico zu ermöglichen.
Fürs
Mountainbike eröffnet das dichte Netz kleiner Strassen und
Maultierwege ein weites Feld.
Beispielweg: Chã das
Caldeiras - Pico do Fogo und zurück
Gehzeit
hin und zurück |
5 h |
| Weg |
3-5 |
| Orientierung |
3 |
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Wegen erheblicher Gefahren im Auf- und
Abstieg, falls man den Weg verlässt, ist die Begleitung durch einen
einheimischen Führer Plicht !
Ausrüstung: Knöchelhohe Bergstiefel, Sonnenschutz,
leichte Bergjacke,
mind. 4 Liter Wasserreserve / Person |
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Eine Stunde vor
Sonnenaufgang
sollte man unterwegs sein.
Nach einer halben Stunde auf sacht
ansteigendem Fahrweg biegt man auf den zunehmend steiler werdende Bergpfad
ab. |
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Die ersten
Sonnenstrahlen
projezieren ein Bild des Pico auf die "Bordeira", die gewaltigen
Felswände des Hauptkraters, deren Gipfel nur wenig niedriger sind
als der Pico. |
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Im frischen Morgenwind
auf sehr steilem Pfad, vorwiegend durch steiniges Gelände und über grobes Geröll, sind 1200 Höhenmeter
rasch überwunden. |
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Auf den Gipfel
kommt man nicht, denn dieser
liegt auf einer schwer zugänglichen Felsrippe aus losen
Bruchsteinen, die selbst das Klettern verbieten. So bescheidet man
sich mit dem nicht weniger beeindruckenden gleichzeitigen Blick in
den Krater und über die Weite der Chã und der benachbarten Inseln.
Führer Beto, Lucete Fortes und ein
Paar freundlicher Leser unserer Karten und Bücher. |
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Der Abstieg
über weiche, mit mattschwarzen Aschen (crioulo: Jorra)
überzogenen Hänge ist ein besonderes Erlebnis. Die Stiefel versinken
vollständig in der Asche und man gleitet und gleitet mit
jedem Schritt mehrere Meter bergab. Das Gleichgewicht zu halten schafft
Bewegungen, die mehr ans Skifahren erinnern als ans Gehen.Wer
sich noch fit fühlt für ein weiteres Erlebnis, steigt direkt
ab zum Pico Pequeno statt den direkten Rückweg ins Dorf anzutreten. |
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Zurück in Chã das
Caldeiras
wird der Wanderer von Kindern mit kleinem
Kunsthandwerk erwartet .
Die Legenden berichten, daß die vielen blonden Menschen in
Chã das Caldeiras allesamt Nachfahren des ersten französischen
Siedlers, Mrs. Montronds, seien. |
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